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Fallstudie 2:
Unternehmensnachfolge eines Lackiererei-Betriebes
Unser Mandant wollte sich nach 40 jähriger
Selbständigkeit auf Grund seines Alters aus dem operativen
Geschäft zurückziehen. Ein leitender Angestellter eines
Mitbewerbers kristallisierte sich als optimaler
Nachfolgekandidat heraus. S&P entwickelte ein
maßgeschneidertes Unternehmensnachfolge-Modell, bereitete
den Verkauf vor und wickelte die Transaktion ab. Es wurde
ein attraktiver Kaufpreis erzielt.
Ausgangsbasis
Die kleine Kapitalgesellschaft ist auf Autolackierung
spezialisiert. Das Unternehmen gliedert sich in die Bereiche
Verwaltung, Werkstatt sowie Miet- und Leihwagenservice. Es
werden 15 Mitarbeiter am Unternehmensstandort in Bocholt
beschäftigt. Aufgrund seines Lebensalters von 64 Jahren
beabsichtigte der Inhaber, sich aus dem operativen Geschäft
zurückzuziehen.
Ein vorhergehender Versuch, sein Unternehmen an einen
Mitbewerber zu veräußern, scheiterte an unterschiedlichen
Preisvorstellungen auf Käufer- und Verkäuferseite. Der
Interessent nutzte die im Rahmen der Verhandlungen gewonnen
Informationen zu seinem eigenen Vorteil. Dadurch kam es zu
einer Schädigung der Firma.
Vorgehensweise
Aufgabe von S&P war es, den Verkauf zu realisieren und einen
möglichst hohen Kaufpreis zu erzielen. Dazu führten wir
parallele Verhandlungen mit verschiedenen Kaufinteressenten.
Darüber hinaus entwickelten wir einen Erwerb in Stufen, der
es beiden Parteien ermöglichte, sich gegenseitig kennen zu
lernen und somit eine harmonische Unternehmensübergabe
herbeizuführen. Detailliert haben wir folgende Tätigkeiten
ausgeführt:
- Bestimmung des Unternehmenswertes
- Strategisches Management während des Verkaufsprozesses
- Konzeption eines Nachfolgemodells
- Verhandlung mit Banken
- Support bei der Vertragsgestaltung
Ergebnis
Wir entwickelten ein für beide Parteien attraktives
Nachfolgemodell. Der Nachfolger konnte in drei Stufen
sukzessive Anteile an dem Unternehmen erwerben. Zusätzlich
war der Erwerb an strikte Vorgabeziele des Übergebers und
des Übernehmers gekoppelt. Dieser Leistungsanreiz kam beiden
Beteiligten sehr zugute. Der dabei erzielte Kaufpreis
erfüllte die Erwartungen unseres Mandanten voll. Er konnte
sich mittlerweile vollständig aus dem Geschäft zurückziehen.
In der Übergangsphase konnte er dem Nachfolger sein Wissen
vermitteln und ihm in wichtigen Entscheidungen unterstützen
und kontrollieren.
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