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Fallstudie 3:
Sanierung eines Unternehmens des Druck- und Verlagsgewerbes
Bei unserem Mandanten waren in den vergangenen Jahren
strategische Fragen nicht gelöst worden. Daraus resultierten
eine negative Geschäftsentwicklung und ein sich zuspitzender
Liquiditätsengpass. Wir entwickelten ein Sanierungskonzept
und führten das Unternehmen erfolgreich aus der Krise.
Ausgangsbasis
Die schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen und der
zunehmende Druck durch Billiganbieter hatten zu erheblichen
Umsatzeinbußen geführt. In den letzten Jahren verlor das
Unternehmen Marktanteile und erwirtschaftete deutliche
Verluste im operativen Geschäft. Die ungelösten
strategischen Probleme und die schlechte Ergebnislage
führten zu Finanzierungsengpässen.
Die Banken verloren das Vertrauen.
Vorgehensweise
Um die Situation rasch zu verbessern, haben wir ein
zweistufiges Arbeitsprogramm durchgeführt.
1. Stufe: Bestandsaufnahme mit den folgenden Schwerpunkten:
- Liquiditätssituation und Vorschau
- Wirtschaftlichkeit der Standorte und Fertigungsschritte
- Kostensenkungspotential
2. Stufe: Entwicklung eines Sanierungskonzeptes und von
Sanierungsmaßnahmen
- Durchführung von Sofortmaßnahmen zur Liquiditätssicherung
- Verhandlung eines Zahlungsplans mit den Lieferanten
- Planung und Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen
- Erstellung einer integrierten Finanz- und Geschäftsplanung
- Strategische Planung zur Verbesserung der Wettbewerbssituation
- Verhandlung mit Banken und Kreditinstituten
Ergebnis
Das Sanierungskonzept bestätigte die Überlebensfähigkeit des
Unternehmens. Zur Gesundung war ein konsequentes
Kostenmanagement erforderlich. Wir erzielten insbesondere
die folgenden Ergebnisse:
-
Senkung der operativen Kosten um ca. 13,5% durch
Schließung eines 2. Standortes
- Reduktion der Verwaltungs- und Gemeinkosten im Stammwerk
- Forderungsverzicht der Lieferanten in Höhe von 30%
- Sicherung der Prolongation der Kredite der Banken
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